THE WHITE BLUE
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MONTAG 18.9. morgen wollen wir mit unserem wohnwagen abreisen, heute nochmals holzhacken und was unumstößlich ist, dass jonas morgen nach island fliegt.
also wir ganz wie aufgescheuchte hühner, früh raus und mit holz sägen, spalten und wenn nötig hacken anfangen....aber die geschichte wird sofort von den elektrikern beendet, heute liebe leute geht gar nix mit starkstrom, denn den brauchen sie selber.
wir planen um.....wie immer!!!
jonas holt mit mone die boote aus dem wasser und verstaut diese wintersicher, dann räumen wir das schon gesägte holz in die holzkammer und decken die verbleibenden holzberge mit plane ab.
jonas besorgt eine riesige plane, denn wir verabschieden uns vom gedanken mit dem wohnwagen heimzufahren, der muß aber geschützt werden vor all dem schnee.
die plane werfen wir über den wohnwagen und befestigen diese mit ziegelsteinen am boden.
so und nun bleibt nur noch die packerei für island, was aber reibungslos.....bitte zur kenntnis nehmen.....es gibt etwas, das reibungslos funktioniert!
jonas und mone verabschieden sich noch mit einem lagerfeuer und sehen in dieser nacht noch wunderschöne POLARLICHTER.
im moment sind NORDLICHTER zwar immer da, aber eher selten zu sehen, da wir viel bewölkung haben. wenn wir zeit hätten könnten wir nach wolkenlücken suchen, aber unser fokus liegt jetzt eher an der fertigstellung dieser baustelle.

DIENSTAG 19.9. die handwerker steppen durch alle hütten, reißen die bestehenden pumpen raus, denn mit dieser brunnenaktion kommt jetzt auch ein neues pumpensystem. es gibt nur mehr eine pumpe in zukunft und diese versorgt alle 3 hütten, also, jonas seine, unsere MÖKKI und die neue mit dem namen HIRSI. unser niegelnagel neuer brunnen ist stark genug um alles zu bewältigen und ich bin auch zuversichtlich, dass der das gebacken bekommt.
die elektriker haben derweil mega herausforderungen, denn irgenwo hat ein nagel....den hoffentlich nicht ich in eine wand gedonnert hab... eine leitung beschädigt. leider finden sie heute den fehler nicht mehr und somit kommen die burschen morgen schon wieder. mone bringt jonas zum flughafen, der hats gut....er entschwebt dem drama!
christoph meint, das ist wie immer.....wir bleiben und müssen alles aushalten.....
endlich erscheint auch der wasserfutzi, er erledigt den küchenanschluß und alle anderen wassertechnischen themen, die ich nicht weiter ausführe, mangels bestehender kenntnisse. aber es muß ordentlich was zu tun geben, denn er rennt an einer tour, wie eine angestochene sau über den hof.
dann am späten nachmittag erscheint wieder der baggerfahrer und ich hoffe, dass dieser die grube vergräbt.....aber nein er nimmt uns den bagger weg...panik!
ich ruf seine frau, die englisch spricht, an. sie beruhigt uns und verspricht, dass der morgen wieder kommt, aber heute findet nichts mehr statt. unsere abreise versandet wie der brunnen im nirwana!
wir räumen niedergeschlagen die baustelle auf und hoffen auf einen morgigen besseren tag.
wir müssen aber wieder lebensmittel besorgen, denn wer weiß, wie, wo, wann, was. wir düsen am abend nochmals nach inari um einzukaufen und prompt rennt vor uns mal eben schnell ein elch über die strasse...ach wie schön... der tag endet also doch gut!
alles was ich weiß, ist, dass wir bis ende dieser woche in pfronten sein müßen, also ca. 3300 km weiter südlich!

MITTWOCH 20.9. die lage hier drückt unser gemüt ganz schön nach unten, denn keiner kann uns sagen, wann irgendeiner fertig ist. die elektriker machen wieder riesensauereien in allen zu bearbeitenden hütten.....doch dann der durchbruch....sie haben den fehler gefunden und jetzt geht alles ganz schnell.
wir räumen hinter ihnen her schon mal auf und stellen erst die werkstatt und das holzlager wieder her. der wassermensch ist auch erfolgreich, er konnte fast alles erledigen und am ende des tages war alles für ihre AURORA borealis reise und den aufenthalt im HIRSI z.b. gerichtet.

DONNERSTAG 21.9. ALLES FERTIG
bis auf einige kleigkeiten, die die handwerker ohne uns erledigen können. wir haben die schlüßel gelegt und wollen abreisen. da kommt mika, der braucht noch was aus der hütte und so stellen wir fest, dass der gelegte schlüßel nicht passt....megasch.... die männer brechen auf, gott sei dank geht das schloß hinterher noch. aber jetzt gehts los!
am SAMSTAG den 23.9. um 17.30 sind wir daheim.juhu
DANKE AN ALLE LESER, WEITERE SPANNENDE GESCHICHTEN GIBT ES AB DEZEMBER

by Jonas Georgi